Die Balz der Birkhähne

Im Territorium des Nationalparks Slitere gibt es viele sumpfige Wälder. Die vielen kleinen Sümpfe bilden eine offene Landschaft, die sehr geeignet für Birkhähne ist. Sehr wichtig ist, dass es viele Beeren gibt. Noch dazu ist der dreißigjährige Verbot der Vogeljagd im Nationalpark Slitere wichtig, da deshalb die Birkhähne ungestört balzen können. Diese und noch viele andere Faktoren haben dazu beigetragen, dass die größte Balz der Birkhähne im Nationalpark Slitere auch die größte Balz in ganz Lettland, dem Baltikum und vomöglich in ganz Europa ist. Hier wurden auf einem Balzplatz 66 Birkhuhnmännchen bei der Balz gezählt.Bei der Balz der Birkhähne fliegen Männchen von weit her. Jedes Männchen besetzt sein eigenes Territorium. Im Zentrum der Balz sind die wichtigsten Territorien. Hier balzen die erfahrensten und kräftigsten Männchen. Die Männchen zeigen sich anderen und den Weibchen zur Schau. Die Weibchen kommen am Höhepunkt der Balz und wählen ein Männchen zum Paaren aus. Wenn ein Weibchen an den Balzplatz kommt erhöht sich die Intensität der Balz. Die Männchen rennen gegeneinander mit ihrer Brust, springen in die Luft und zischen laut. Die Weibchen landen zuerst in der Peripherie der Balz, aber bewegen sich danach zum Zentrum der Balz, wo sie ihren Partner finden. Man kann bei der Balz immer die Vögel kullern hören, bei ruhigem Wetter, kann man es weit hören. Die Birkhuhnmännchen haben ein prächtiges Federkleid. In ihrem Federkleid kontrastiert das dunkelblau mit dem grellen weiß. Die „Augenbrauen“ des Birkhuhnmännchens bekommen einen besonders grellen roten Ton. Im Gegensatz zu den Männchen sind die Weibchen eher bescheiden gekleidet, aber sie sind es, die einen Partner auswählt.

Die Brunst der Frösche und Kröten

In den Gewässern vom Nationalpark Slitere geht das Laichen der Frösche weiter. In Lettland kann man den Seefrosch Rana Ridibunda, den kleinen Wasserfrosch Rana lessonae und die Hybridart – Teichfrosch Rana esculenta vorfinden. Man nimmt an, dass diese Art entstanden ist, als Seefrösche und kleine Wasserfrösche sich kreuzten. BeideAusgangsarten kreuzen sich mit diesen Hybriden und können Nachfahren zeugen, deshalb ist es schwer Teichfrösche zu erkennen.Die braunen Frösche fangen als erste an zu laichen. Ihre Körper sind braun gefärbt. In Lettland kann man zwei Arten der braunen Frösche vorfinden – den Grasfrosch und Moorfrosch. Beide Arten sind schwer zu unterscheiden, aber im Frühling – in der Brunstzeit, kann man sie leichter unterscheiden. Die Rufe der Frösche unterscheiden sich. Am Laichplatz der Grasfrösche schnurrt der Froschchor wie eine Katze, aber bei den Moorfröschen hört es sich an als ob ein riesiger Topf brödelt. Es kommt auch oft vor, dass man beide Arten an einem Platz hört. Die Männchen beider Arten schmücken sich in bläulichen Tönen. Die Männchen der Grasfrösche kriegen eine bläuliche Wamme und die der Moorfrösche noch die Seiten dazu. Außerdem hat der Moorfrosch eine spitzere Nasenspitze und kürzere Extremitäten. Die Grasfrösche verbringen den Winter unter Wasser, eingegraben im Schlamm. Der Großteil der Moorfrösche überwintern auf dem Land. Die ersten an den Laichplätzen sind die Männchen. Wenn sie eine geeignete Stelle gefunden haben fangen sie mit ihren Rufen an und warten auf die Weibchen, die später eintreffen und an den Laichplätzen dreimal weniger Zeit verbringen, wie die Männchen. Die Brunst dauert nur 2 bis 3 Wochen. Das Männchen klammert sich fest an das Weibchen. Die Männchen können auch, wenn sie keine Weibchen finden, sich an andere klammern oder an Gegenstände. Die Weibchen sind größer und können deshalb mit dem Männchen auf dem Rücken rumspringen, als ob er nur ein Rucksack wäre. Die Eier werden an den Boden des Wasserbeckens gelegt und in dem selben Moment entlässt das Männchen sein Sperma und befruchtet die Eier. Nach einem Tag quillt die Hülle des Eis auf und sie kommen an die Oberfläche des Wassers. Je nach Wassertemperatur schlüpfen dann irgendwann die Kaulquappen. An den Ufern von Nordkurland kann man in passenden Lebensräumen sehr viele Frösche vorfinden. Im Nationalpark Slitere kann man meist den Grasfrosch vortreffen, aber an manchen Orten, z.B. in der Viga des Petersees laicht der Moorfrosch in großer Anzahl. Diese Art ist in der roten Liste Lettlands eingetragen. Als besonders geschützt sind die braunen Frösche in den EU Habitat Richtlinien und in der Berner Konvention eingetragen. Die Anwesenheit der Frösche zeugt von der Qualität der Umwelt. Frösche haben eine sehr große Rolle in den Nahrungsketten.

Das Blaukehlchen – eine Seltenheit der lettischen Fauna!

Das Blaukehlchen Luscinia svecica ist eine Seltenheit der lettischen Fauna. Auch wenn es in ganz Europa und Asien nistet, kann man es bei uns meistens nur in der Zeit der Migration beobachten. Von den 10 Unterarten der Blaukehlchen hat man in Lettland bisher zwei getroffen – das Weißsternige Blaukehlchen Luscinia svecica cyanecula und das Rotsternige Blaukehlchen Luscinia svecica svecica. Die bebüschten Ufer von Flüssen, Seen und Teichen ist die beliebte Umwelt der Blaukehlchen. In der Literatur wird erwähnt, dass am Ende des 19. Jahrunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts diese Art reiclich auf den büschigen Inseln der Düna Mündung zu treffen war. Auch in der Nähe von Jelgava wurde sie oft beobachtet. Die am meisten beobachtete Art heutzutage – das weißsternige Blaukehlchen nistet regelmäßig in der Umgebung des Lubans Sees.

Diesmal hat das Filmteam das Glück gehabt das rotsternige Blaukehlchen zu filmen. Man sieht, wie es sich sprünghaft bewegt, zudem erstaunlich geschicklich. Es fliegt ungern und längere Flüge macht es nur in Notfällen. In der Litaratur wird erwähnt, dass Blaukehlchen sehr klug sind und auch ein gutes Gedächtniss haben. Wenn ein Mensch versucht hat es zu fangen oder sonst zu bedrohen, dann wird es sich von Menschen für immer fern halten. Die Blaukehlchen bauen ihr Nest auf dem Boden, wo sie schon Mitte Mai 6-7 Eier legen. Die Eier werden ungefähr zwei Wochen gebrütet. Nicht nur die Mutter, auch der Vater brütet. Später werden die Küken von beiden Eltern gefüttert.

Wölfe bei der Beute

Den Wölfen ist es gelungen einen einäugigen Hirschmännchen zu erlegen. Sein rechtes Auge ist ausgelaufen und die Wunde verheilt. Man kann nur raten, wie der Hirsch sein Auge verloren hat. Es ist kaum möglich zufällig auf einen Ast zu stoßen, da seine Augen von langen Vibrissen geschützt werden, die bei Berührung den Hirsch rechtzeitig über Gefahren warnen. Eine Möglichkeit ist, dass er das Auge beim schnellen Laufen durch den Wald verletzt hat, es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Wunde von einem Splitter einer Gewehrkugel entstanden ist. So ein einäugiger Hirsch ist für die Wölfe ein leichtes Ziel, weil die Augen des Hirsches an den Seiten des Kopfes sind und mit einem Auge nichts sehen bedeutet, dass der Hirsch nicht rechtzeitig auf der blinden Seite auf den Angriff der Wölfe reagieren kann. Die Wölfe reißen den Bauch des Tieres auf um die heißen, in der kalten Luft qualmenden, Eingeweide zu fressen. Wir denken gar nicht daran, dass die Wölfe so an warmes Essen kommen und deshalb fressen die Wölfe so gierig die Eingeweide von erlegten Tieren. Ein Rudel kann nie einen erlegten Hirsch ganz verzehren, deshalb kommen die Wölfe in den nächsten Tagen zu den Überresten zurück. Dieses mal ist ein Mensch bei der Beute gewesen und sein Geruch lässt den Wolf vorsichtig sein. Der mutigste ist ein alter Wolf, der den Mut hat näher an die Beute zu kommen. Die Anwesenheit der vorsichtigen Raben beruhigt die Wölfe, aber manchmal ärgern sie ihm, deshalb lässt der Wolf die Raben merken wer der Herr ist und verscheucht sie von der Beute. Raben werden manchmal als „Wolfsvögel” bezeichnet, weil sie mit den Wölfen eigenartig zusammenarbeiten. Die Raben zeigen den Wölfen, wo die Beute ist, indem sie über der Beute fliegen und Krächzen, seinerseits reagieren die Raben auf das Heulen der Wölfe. Die Raben wissen, dass nach der Mahlzeit der Wölfe noch immer einen üppig gedeckter Tisch für sie vorzufinden ist. Die weiter entfernten Kraniche werden nicht von den Wölfen gestört, aber dennoch reagieren sie auf ihre Nähe. Zuerst erscheint das Weibchen. Es hat einen kleineren Kopf und die Schnauze ist schlanker. Das Weibchen könnte schwanger sein, weil es einen runden Bauch hat. In dieser Zeit lebt das „alpha” Paar getrennt vom Rudel und das Weibchen entscheidet wo sie leben.

Das Reich der Birkhähne

Die Balz der Birkhähne im Bažu Sumpf des Nationalparks Slitere ist die größte in Europa. Im Jahr 2009 haben hier 66 Männchen der Birkhähne gebalzt. Die Landschaft und der strenge Naturschutz hat Slitere den Titel Reich der Birkhähne gesichert. Birkhähne balzen im frühem Frühling. Die Männchen versammeln sich an den Balzplätzen von weit her. Hier markieren sie ihre Territorien, die sie dann auch verteidigen. Als Grenzpfähle dienen Mooshügel, kleine Bäume und Grassdickichte. Die besten Territorien sind in der Mitte des Balzplatzes. Alle versuchen einen Platz nahe der Mitte zu besetzen, deshalb sind im Zentrum des Balzplatzes die Territorien kleiner, aber im Randgebiet größer. Die Männchen fauchen, kullern, demonstrieren ihr prächtiges Federkleid und drohen einander mit einem besonderen Warnruf. Das alles wird für die bescheiden gekleideten Weibchen gemacht, deshalb wächst die Intensität dieser Bemühungen, wenn die Weibchen ankommen. Die Weibchen versuchen im Zentrum zu landen, wo die Dichte der Männchen am größten ist. Die Weibchen wählen ein Männchen zum paaren aus. Meistens sind es ein paar der aktivsten Männchen der ganzen Balz. Nach der Befruchtung wählen die Weibchen ein Nistplatz in und brüten alleine. Auch wenn die Weibchen schon angefangen haben zu brüten, balzen die Männchen weiter. Wenn ein Weibchen die Eier verliert kann es wieder zur Balz gehen und sich nochmals befructen.

Die Kreuzotter

Die Kreuzotter ist die einzige giftige Schlange in Lettland. Die Kreuzotter kann man schon nach der Überwinterung früh im Frühling treffen, wenn die Erde noch gefroren ist und die anderen Schlangenarten noch schlafen. Dies ist ein Kreuzotter Männchen. Die Männchen sind meist bläulich und grau gefärbt, die Weibchen in braunen Tönen, aber an manchen Orten ist mehr als die Hälfte der Kreuzottern schwarz gefärbt. Die Kreuzotter ist eine phylogenetisch neue Art, deshalb kann man verschiedenfarbige Kreuzottern treffen, z.B., eine Hälfte der Schlange ist hell, die andere schwarz. Über ihre Anwesenheit warnt die Kreuzotter mit lautem Zischen. Es ist nicht zu raten eine Kreuzotter zu ärgern und so ihre Energie zu verschwenden, weil sie ihre Kräfte für die Brunst, die im Frühling passiert, sparen muss. Man darf nicht vergessen, dass die Kreuzotter nicht gerne beißt, da das Bilden des Gifts sehr energieaufwendig ist und sie mehrere Tage braucht um die Giftvorräte zu erneuern.

Der Bieber – ein ungewöhnlicher Nager

Der Bieber ist ein Nager mit einer ungewöhnlichen Fähigkeit. Er kann, wie der Mensch, die Umwelt verändern und für sich anpassen. Der Bieber baut Dämme, die Wasser stauen und Stauseen bilden. So kommt er an Nahrung und hat einen sicheren Schutz im Notfall, denn nur im Wasser fühlt sich der Bieber unbedroht. Auf dem Festland kann es Opfer vom Wolf oder Luchs werden. Der Blick des Biebers ist nach oben gewandt, und durch das Heben und Senken der Schnauze versucht er nahende Gefahren zu wittern. Beim Eintauchen schliessen sich die Ohren und die Nasenlöcher, der breite schuppige Schwanz dient beim Tauchen und Schwimmen als Steuer. Wenn der Bieber Gefahr fühlt taucht er runter und dabei schlägt er mit dem Schwanz laut auf das Wasser um andere Bieber zu warnen. Sonst taucht der Bieber sehr elegant und fast unhörbar. Die Schneidezähne des Biebers wachsen während seinem ganzen Leben, deshalb ist das Nagen am Holz wichtig, um die Schneidezähne auf der richtigen Größe zu halten. Der Bieber kann seine Lippen hinter den Schneidezähnen zusammenpressen und deshalb auch unter Wasser nagen.

The Extraordinary Beaver

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The Beaver is a rodent with unusual skill. It transforms the environment similarly to us humans making it suitable for its lifestyle. The Beaver build dams that hold up water creating water reservoirs. So it has the opportunity to access food and escape predators if necessary, because water is the only place beaver can feel safe. When on ground it can easily become pray of wolf or lynx. Its eyes are upwards and lifting head up and down it tries to smell approaching dangers. Under water its ears and nostrils close up and wide scaly tail is used as steering wheel. Sensing danger beaver dive while forcefully slapping the water with its broad tail creating great bang that can be heard over great distances and serves as a warning to beavers in the area. When calm it can dive very elegantly without making a sound. A beaver's teeth grow continuously as they wore down by chewing on wood.  Beaver is able to press its lips together behind its teeth to chew under water.

httpv://www.youtube.com/watch?v=WQe6RHb3sfM

The Bluethroat

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The Bluethroat Luscinia svecica is very rare in Latvia. Even though it nests in almost all Europe and Asia, in Latvia it can be observed only during migration. Two of ten Bluethroat subspecies can be found in Latvia - White-spotted Bluethroat Luscinia svecica cyanecula and Red-spotted Bluethroat Luscinia svecica svecica.

What these birds need is an overgrown bank of pond, lake or river. In literature it is said that at the end of 19th century and beginning of the 20th century this species were seen regularly on the bushy isles of the Daugava River mouth, as it was near Jelgava. Nowadays the most common White-spotted Bluethroat nests regularly near Lubāna lake.

This time our film cast has had the luck to film Red-spotted Bluethroat. It moves around with small jumps showing great agility. This bird mostly live on the ground and takes longer flight only in emergency situation. It is said that bluethroats are very smart and has a good memory. If you ever try to catch it or cause any damage to it, it will stay away from people forever. They nest on the ground where they lay 6-7 eggs in mid May. Eggs hatch after two weeks. Male takes part in all activities regarding nesting and later both parents take care of their chicks.

httpv://www.youtube.com/watch?v=31sGKYEvNAI


Zilrīklīte - Latvijas faunas retums!

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Zilrīklīte Luscinia svecica ir Latvijas putnu faunas retums. Lai arī ligzdo teju visā Eiropā un Āzijā, pie mums tā novērojama galvenokārt migrāciju laikā. No pasaulē zināmajām 10 zilrīklīšu pasugām, Latvijā konstatētas divas – Dienvidu zilrīklīte Luscinia svecica cyanecula un Ziemeļu zilrīklīte Luscinia svecica svecica.

Ar krūmiem aizaugušu upju, ezeru un dīķu malas ir zilrīklīšu stihija. Literatūrā minēts, ka 19.gs. beigās un 20.gs. sākumā Daugavgrīvas apkārtnes krūmainajās salās šī suga bijusi parasta. Tāpat Jelgavas tuvumā tā regulāri novērota. Mūsdienās biežāk novērojamā – Dienvidu zilrīklīte regulāri ligzdo Lubāna ezera apkārtnē.

Šoreiz, „filmēšanas grupai” ir laimējies uzņemt Ziemeļu zilrīklīti. Pavērojiet, kā tā pārvietojas lēcieniem, taču to dara ar apbrīnojamu veiklību. Lido nelabprāt un garākus pārlidojumus veic tikai ārkārtas gadījumos. Literatūrā minēts, ka zilrīklītes apveltītas ar sevišķu gudrību un labu atmiņu. Ja reizi būsiet mēģinājis to sagūstīt vai kā citādi apdraudēt, tā uz visiem laikiem no cilvēkiem turēsies pa gabalu. Zilrīklītes ligzdu vij uz zemes, kur jau maija vidū tiek iedētas 6-7 olas. Olas tiek perētas apmēram divas nedēļas. Līdzās mātītei, perēšanas procesā piedalās arī tēviņš. Vēlāk, cālēnus baro abi vecāki.

httpv://www.youtube.com/watch?v=31sGKYEvNAI

Neparastais grauzējs bebrs

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Bebrs ir grauzējs ar neparastu spēju. Tas līdzīgi cilvēkam pārveido vidi, padarot to piemērotu sev. Bebrs būvē dambjus, kuri aiztur ūdeni, veidojot ūdenskrātuves. Tā dzīvnieks iegūst iespēju piekļūt barībai un vajadzības gadījumā izbēgt no plēsēju zobiem, jo tikai ūdenī bebrs jūtas drošs. Atrodoties uz sauszemes tas viegli var kļūt par upuri vilkam vai lūsim. Bebra acu skatiens vērsts augšup un cilājot purnu augšup lejup bebrs cenšas saost tuvojošās briesmas. Ienirstot bebra ausis un nāsis aizveras, platā zvīņainā aste peldot un nirstot kalpo kā stūre. Sajutis briesmas, bebrs ienirstot bliež ar asti pa ūdeni, tā radot pamatīgu plunkšķi, kas dzirdams samērā tālu un brīdina citus bebrus. Savā nodabā bebrs ienirst ar elegantu vieglumu gandrīz bez trokšņa. Bebra priekšzobi aug visu mūžu, jo graužot koksni tie nemitīgi dilst. Bebrs spēj sakļaut lūpas aiz priekšzobiem, lai varētu grauzt zem ūdens.

httpv://www.youtube.com/watch?v=WQe6RHb3sfM

Rubeņu lielvalsts

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Rubeņu riests Slīteres NP, Bažu purvā ir lielākais Eiropā. Te 2009. gadā vienkopus riestoja 66 rubeņu gaiļi. Mozaīkveida ainava un stingrais aizsardzības režīms nodrošinājis Slīterei rubeņu lielvalsts statusu.

Rubeņi riesto agri pavasarī. Tēviņi - gaiļi pulcējas riesta vietās, no plašas apkārtnes. Te tie aizņem savas teritorijas, kuras aizsargā. Par robežstabiem kalpo ciņi, mazi kociņi, zāļu puduri. Vērtīgākās teritorijas atrodas riesta centrā. Visi cenšas ieņemt teritoriju pēc iespējas tuvāk centram, tāpēc riesta centrā teritorijas ir mazākas, perifērijā – lielākas. Tēviņi šņāc, rubina, demonstrē krāšņo spalvu tērpu un draud viens otram, izkliedzot īpašu brīdinājuma saucienu. Tas viss tiek darīts necili tērpto rubeņu vistu dēļ, tāpēc visu šo izdarību intensitāte pieaug, kad riestā ierodas rubeņu vistas. Tās cenšas nosēsties centrā, kur gaiļu blīvums ir lielākais. Vistas ir tās, kuras izvēlas gaili ar kuru pāroties. Vairumā gadījumu tie ir daži aktīvākie gaiļi no visa riesta. Pēc apaugļošanas, vistas izvēlas ligzdvietu riesta tuvumā un vienas pašas uzņemas visas ar ligzdošanu saistītās rūpes. Gaiļi turpina riestot, kad vistas jau uzsāk ligzdošanu. Ja kādai vistai pirmais dējums iet bojā, tā var doties uz riestu un apaugļoties vēlreiz.

Capital of Black Grouse

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Black Grouse lek in Bažu bog of Slitere National Park is the biggest in Europe. In 2009 there were counted 66 black grouse males together at one place. Landscape and strict protection of the area made it possible for this place to gain the status of Black Grouse capital.
Black Grouse mates in early spring. Males – cocks gather at their lek spots from wide area. Here they occupy their territory and protect it from the others. Boundary posts are small trees, grass clusters and small knolls. Most valuable territories are in the middle of the lek. As everyone tries to get as close as possible to the centre of the lek, territories of each cock there is smaller, but further away from the centre bigger. Males hiss, utter mating-calls, show off their splendid feathers and threaten each other with special warning call. And all this is because of humble females. When they show up, males become much more active to gain female attention as they are to choose male to mate with. Among all cocks only few of them will be the lucky ones. When fertilized, hens find a place to nest and care about chicks alone. Cocks continue lekking while hens start nesting. If first nesting fails, hen can go back to the lek and mate again.

The Adder

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The Adder is Latvia’s only venomous snake. You may meet this snake in early spring when ground is still frozen. This one is male adder. Males usually are blue-grey but females are brown, but at some places  more than a half are almost black.  The Adder is phyletic new species, this is way sometimes you may see adder in very different colours, for example, half of the snake is light while other is dark. The adder warn for their presence loudly hissing. It is not advisable to tease this snake as it need strenght for mating that take place in spring. You have to remember that adder is not willing to bite everyone that cross its path because they have to use a lot of energy to create the venom and it takes several days to renew it.

httpv://www.youtube.com/watch?v=rEZZztc9d5g

Odze

Odze ir vienīgā indīgā čūsku suga Latvijā. Odzes kā pirmās no Latvijā sastopamajām čūskām pēc pārziemošanas var sastapt agri pavasarī, kad zeme vēl sasalusi. Šis ir odžu tēviņš. Tēviņi parasti krāsoti zilganpelēkos toņos, mātītes brūnganos, bet dažviet vairāk kā puse visu odžu ir melnas. Odze ir filoģenētiski jauna suga, tāpēc reizēm sastop visdažādāko nokrāsu odzes, piemēram, puse odzes gaiša, puse melna. Par savu klātbūtni odze brīdina skaļi šņācot. Nebūtu vēlams odzi īpaši kaitināt, jo tai spēki jātaupa riestam, kurš notiek pavasarī. Jāatceras, ka odze nebūt nealkst kost visiem, kas vien patrāpās ceļā, jo indes izstrādāšanai jātērē daudz enerģijas un paiet vairākas dienas, līdz indes krājumi atjaunojušies. httpv://www.youtube.com/watch?v=rEZZztc9d5g

Wild wolves at their prey

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Wolves managed to hunt down one-eyed red deer. Its right eye had poured out and injury healed. We can only guess how the deer lost its eye. It is almost impossible to accidentally run onto some branch as deer eyes are protected by long tactile hair that wars animal about danger. A lot easier to injure an eye is while running with great speed through forest; however it may have happened because of splinter from a bullet. Anyway, it is a lot easier for wolves to hunt down one-eyed deer because its eyes are located on both sides of the head and so the deer is not able to react on the wolves attack from the blind side.
Wolves tear up the stomach and eat the hot bowel. That is how they get warm food. Wolf pack is not able to eat the whole deer at once so they may come back later. This time they smell presence of humans and that is why they are very careful. Male wolf is braver and dares to approach the game. Presence of ravens make wolves a bit calmer but at the same ravens are annoying and that is why wolves time to time try to catch them showing who’s the authority. Sometimes people call ravens “the wolf birds”, as they cooperate with wolves. When the birds have found something, they signalise to the wolves by flying around above the game and croaking. In their turn ravens react to howling. Ravens know that wolves will leave something for them too. Cranes that obviously are aware of the presence of these wolves do not seem to be bothered. Female wolf shows up. It has smaller head and slender muzzle. It is possible that the she-wolf is pregnant as it has round stomach. At the moment alpha couple lives separately from others and she-wolf decides where to make a den.

httpv://www.youtube.com/watch?v=mhyCsyFp1H8

Fuchs trifft Seeadler

Ein männlicher Fuchs mit verletzten Bein kann sich glücklich schätzen, totes Rotwild gefunden zu haben. Gleiches gillt für einen Seeadler, der nahe dem Wild gelandet ist und sich nun langsam nähert. Ein Seeadler ist eigentlich keine Gefahr für einen ausgewachsenen Fuchs, dieser ist allerdings verletzt und beäugt den Seeadler daher sehr kritisch. Während dessen sitzt ein Rabe auf dem Geweih des toten Bockes und beobachtet die Situation. Eine spannende Situation mit drei Akteuren, die sich alle sehr argwöhnisch beäugen.

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Fox and White-tailed eagle

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Male fox with injured arm is very fortunate to find dead red deer. And so is young White-tailed eagle that has landed near the corpse and slowly approaches it. White-tailed eagle is no threat for adult fox; however, this fox is injured so is careful concerning eagles behaviour. Raven is watching the situation while sitting on the deer’s antler, but as a quarreller by nature cannot do without cawing at the fox. At the same time the raven has to beware both of these predators. It is hard for the fox to tear the meat, but the hunger makes it overcome the pain and eat as fast as possible because it can be very dangerous to be exposed.

httpv://www.youtube.com/watch?v=CJap3939C6k

Lapsa un jūras ērglis

Kritis staltbrieža līķis lapsu tēviņam ar savainotu priekšķepu ir īsts atradums. Tāpat arī jaunam jūras ērglim, kurš nolaidies atstatu un palēnām tuvojas brieža līķim. Jūras ērglis pieaugušai lapsai nav drauds, bet lapsa ir savainota, tāpēc ļoti aizdomīgi pēta jaunā ērgļa uzvedību. Krauklis, uzsēdies uz kritušā brieža raga, visā nolūkojas, bet pēc dabas būdams skandālists, nevar noturēties neapķērcis lapsu kūmiņu. Krauklim jāpiesargās no viņiem abiem.  Lapsai savainotā kāja traucē plēst ēdamo, bet izsalkums dara savu un lapsa ,pārvarot sāpes, cenšas noplēst lielāku gabalu un ātrāk paēst, jo uzturēšanās atklātā vietā, kuru katru brīdi var kļūt bīstama.

httpv://www.youtube.com/watch?v=CJap3939C6k

Vilki pie medījuma

Vilkiem izdevies nomedīt vienacainu briežu bulli. Tā labā acs bija iztecējusi un ievainojums sadzijis. Kā briedis aci bija zaudējis, varam tikai minēt. Mežā nejauši uzdurties zaram ir pagrūti, jo brieža aci sargā gari taustmati, pieskāriens tiem savlaicīgi brīdina zvēru par briesmām. Vieglāk aci savainot lielā ātrumā brāžoties cauri mežam, nav izslēgts, ka ievainojums iegūts no zaros izšķīdušas medību lodes šķembas. Lai nu kā, vienacains briedis ir vilkiem vieglāk nomedījams, jo briedim acis novietotas galvas sānos un neredzēt ar vienu aci nozīmē, ka briedis no aklās puses savlaicīgi nespēj reaģēt uz vilka uzbrukumu. Vilki nomedītajam dzīvniekam pārplēš vēderu un mielojas ar karstajām, aukstajā gaisā kūpošajām iekšām. Mēs parasti neiedomājamies, ka vilki tā tiek pie silta ēdiena un tieši tāpēc ir tik kāri uz nomedītā zvēra iekšām. Vilku bars nekad nespēj apēst visu nomedīto briedi, tāpēc nākošajās dienās mēdz atgriezties pie medījuma atliekām. Šoreiz pie vilku medījuma bijuši cilvēki, te jūtamā cilvēka smaka liek būt ļoti uzmanīgiem. Drošākais ir vilku tēviņš, kurš sadūšojas pienākt pie medījuma. Uzmanīgo kraukļu klātbūtne vilkus nomierina, bet reizēm kaitina, tāpēc vilki pie izdevības liek manīt, kurš ir īstais saimnieks un padzen kraukļus no medījuma. Kraukļus reizēm mēdz dēvēt par ‘vilku putniem’, jo tie ar vilkiem savdabīgi sadarbojas . Kraukļi mēdz norādīt vilkiem medījuma atrašanās vietu, lidinoties virs medījuma un ik pa laikam ieķērcoties, savukārt kraukļi reaģē uz vilku gaudošanu. Kraukļi zina, ka pēc vilku maltītes tie vienmēr atradīs bagātīgi klātu galdu. Netālu staigājošās dzērves, vilku klātbūtne pārlieku nesatrauc, kaut arī tās nepārprotami reaģē uz vilkiem. Parādās kuce. Kucei galvas apjoms ir mazāks, tās purns slaidāks. Vilcene, iespējams, ir grūsna, par to liecina tās apaļais vēders. Šajā laikā ‘alfa’ pāris dzīvo atsevišķi un midzeņa izvēlē noteicēja ir kuce.

httpv://www.youtube.com/watch?v=mhyCsyFp1H8