Der Habicht

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Der Schnabel des Habichts ist manchmal zu schwach um das gewünschte Fleischstück abzureissen, in dem Fall werden die Beine und Flügel als Hilfe benutzt. Der Habicht fühlt sich von oben bedroht (Raben oder Krähen sind in den Bäumen gelandet), deshalb sträubt es seine Federn und breitet die Federn des Schwanzes aus um größer und bedrohlicher auszusehen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=DJ8gyCwp66A

Der Hausrotschwanz – ein Bergbewohner, der in Lettland nistet!

Vielerorts in Europa nistet der Hausrotschwanz Phoenicurus ochruros in höher gelegenen Orten – in Felsspalten, Nischen, Ruinen und änlichen Orten, aber in Lettland lebt dieser spatzgroße Vogel an bewohnten Orten – Neubauten, Gebäudetrümmern, Dachböden und Steinhaufen. Schon im Mai fängt das Weibchen an das Nest zu bauen und legt dann 3 bis 6 Eier. In einem Jahr kann es zweimal Eier legen. Die Küken werden von beiden Eltern mit verschiedenen Insekten gefüttert. Die Küken verlassen das Nest ohne nichtmal richtig fliegen gelernt zu haben. Der Hausrotschwanz ist ein Migrant der im Südwesten Europas überwintert. In Lettland nisten mehr als 1000 Hausrotschwanz Paare.Im Video sehen Sie ein Hausrotschwanznest, das auf einem alten Nest der Schwalbe Hirundo rustica gebaut ist. Die Eltern füttern die Küken, bis kurz vor dem rausfliegen der Küken, ein Gast das Nest besucht… Eins der Naturgesetze ist, dass die erfahrensten und die, die am meisten Glück haben, überleben. In der Natur gibt es viele Vogel- und Tierarten, die gerne Vogeleier und Küken essen. In diesem Fall ist es die Elster, für die gut genährte, schutzlose Küken des Hausrotschwanzes eine sehr bequeme Art ist, zu essen. In der Natur nutzen alle das Schema – ein möglichst hochwertiges Futter bekommen mit minimalen Energieeinsatz.

Ein Garten- und Parksanitäter – der Grauschnäpper

In Lettland kann man diesen Vogel, der so groß ist wie ein Spatz, oft beim nisten vortreffen. Nach dem überwintern im Süden Afrikas kehrt es im Mai zurück nach Lettland. Sein Nest baut es dann in Gebäudenischen, Holzhaufen oder in Türangeln. Der Grauschnäpper Muscicapa striata legt meistens 2 bis 7 bunte Eier. Die Eltern füttern die Küken mit Fliegen, Mücken, Schmetterlingen, Käfern und Spinnen, die einzeln zu den Nestern gebracht werden. Deshalb müssen die Eltern öfter nach Futter fliegen als z.B. Schwalben, die manchmal mehrere dutzend Insekten sammeln und dann erst zum Nest fliegen.Im Video sehen Sie ein Grauschnäppernest, das in der Türangel eines Stalls gebaut wurde und wo beide Eltern den Küken das Futter bringen.

Die Vögel vom Bažu Sumpf.

Der Bažu Sumpf ist der größte Sumpf im Nationalpark Slitere.Die Fläche des Sumpfs beträgt 1880ha und er befindet sich unweit von dem Horn von Kolka.Im Jahr 1992 wütete ein großer Waldbrand im Bažu Sumpf, der einer Fläche von 3000ha verbrannte und eine viel freiere Landschaft als vorher geschaffen hat. Somit sind viele neue Lebensräume für verschiedene Vogelarten entstanden.

Die Ostschermaus

Der lateinische Name der Ostschermaus Arvicola terrestris bedeutet „Bewohner der Erde” und dieser Name ist sehr treffend für die Ostschermaus, denn sie verbringt den größten Teil ihres Lebens in selbst gegrabenen unterirdischen Hölen und sie ist ein typischer Vertreter der Nagetiere. Diese Art wird auch Wasserratte genannt. Wie schon der Name Wasserratte anmutet hat diese Art das Wasser gern. Im späten Herbst und Winter kann es aber vorkommen, dass sie weit entfernt wandern und sich an ‘trockenen‘ Kartoffelfeldern oder Obstgärten niederlassen. Hier graben sie dann Hölen wie ein Maulwurf. Ein Laie kann den Sandhaufen, den eine Ostschermaus angehäuft hat, mit dem Haufen des Maulwurfs verwechseln. Der Sandhaufen des Maulwurfs ist regelmäßig, mehr oder weniger rund, aber der Haufen der Wasserratte ist länglich. An steilen Ufern wird das Nest in Hölen eingerichtet, an tiefer gelegenen Orten richten sie kugelformige Nester in Riedgras ein. Im Winter befinden sich die Nester unter Schnee und nach der Schneeschmelze liegen sie, wie runde Graskugeln, in Wiesen. Die Ostschermäuse legen vor ihrer Höle einen Rasen an, nach dem man sehen kann, dass diese Höle von einer Wasserratte bewohnt wird – sie bilden eine kleine Fläche mit kurz abgenagtem Rasen. Am Ufer und auf dem Riedgras kann man ihre „Futtertische“ vorfinden. Das sind Plätze, wo Nahrung aus der Umgebung gebracht und gegessen wird. Nachdem man den köstlichen Teil verzehrt hat, lässt man den unschmackhaften Teil zurück und dieser bildet dann diese Futtertische.In den natürlichen Biotopen ernähren sich die Wasserratten von den Wurzelstöcken von Schilf, gelben Teichrosen, Rohr, Pfeilkraut, Riedgras Samen usw. Beliebt sind auch Insekten, Weichtiere und kleine Fische. Bei guten Lebensbedingungen paart sie sich Paar mal im Jahr und in einem Wurf kann es bis zu 10 Jungen geben. Wenn sie sich beträchtlich vermehren können sie Gärtnern schaden, aber man darf nicht vergessen, dass die Ostschermaus ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems ist. Sie graben Hölen, die Insekten, Amphibien und kleine Säugetiere als Zuschlupf nutzen. Die Wasserratte ist auch ein wichtiges Futter für Raubtiere und Raubvögel. Wir können mit Hilfe von den neuesten Technologien die Schäden der Wasserratte für die Landwirtschaft vermindern, aber wenn wir die Wasserratte ausrotten, werden wir unvermeindlich der Natur großen Schaden zufügen und wir würden eine wichtige und interresante Art verlieren.

Das Bachneunauge

Das Bachneunauge ist in Lettland verhältnismäßig weit verbreitet, aber man kann ihn nur am Anfang des Sommers bemerken, wenn es sich an den Laichplätzen sammelt. Das Bachneunauge ist ein Zeichen für reine Gewässer, es lebt nicht in unreinen Gewässern. In Lettland fehlt es noch nicht an reinen, unverseuchten Gewässern. In Westeuropa ist es eine seltene und besonders geschützte Art. Das Bachneunauge ist das kleinste von den drei in Lettland lebenden Neunaugenarten (es erreicht nur selten eine Länge von 20cm). Es unterscheidet sich von dem Flussneunauge und dem Meerneunauge damit, dass das Bachneunage in seinem Leben keine halbparasitäre Phase hat, in der die Flussneunaugen und Meerneunaugen sich an lebenden Fischen anheften um von deren Muskeln und Körperflüssigkeiten zu leben. Das Bachneunauge wandert nicht und verbringt sein ganzes Leben, dass höchstens 6-7 Jahre dauert, in einem Bach. Zudem verbringt das Bachneunauge die meiste Zeit seines Lebens im Larvenstadium, eingegraben im Schlamm des Baches. Hier ernährt es sich von Detritus, dass von den Überresten von Pflanzen und Tieren gebildet wird. Das Bachneunauge verlässt den sandigen und schlammigen Boden fast nie. Die Larve hat keine Augen und man kann sie leicht mit einem Wurm verwechseln. Nur am Ende seiner Lebenszeit verwandelt sich die Larve in das erwachsene Bachneunauge um, der Darm degeneriert sich, das Neunauge hört auf sich zu ernähren und alle seine Kräfte werden dem letzten großem Ziel gewidmet – dem Laichen. Es ist interessant, dass die Larven immer größer sind als die Erwachsenen. Manchmal laichen noch nicht erwachsene Tiere in ihrem Larvenstadium(Neotenie).

Das Bachneunauge beginnt am Anfang des Sommers zu laichen, wenn die Wassertemperaturen mindestens 150C sind. Als Laichplatz wird ein Stelle gesucht, wo der Wasserlauf schneller ist und der Boden kieselig. Hier machen die Männchen Laichgruben. Die Befruchtung geschieht, indem die Männchen sich an den Kopf der Weibchen ansaugen und sich ihre Körper zusammenwinden.

Die Menschen essen das Bachneunauge nicht, weil das Sekret der Hautdrüsen giftig ist und das Gift sich bei Hitze nicht auflöst.

Symbole von Nationen in einem flachen Graben

Die Menschen haben schon immer versucht die Umwelt ihren Bedürfnissen anzupassen. Schauen Sie um sich – wie viel von dem, was Sie sehen, ist unverändert und von den Handlungen der Menschen verschont geblieben? Wir haben versucht die Felder, die Wälder und Wasserläufe uns besser zugänglich und nutzbar zu machen. Wälder wurden zu Rodungen, Feuchtgebiete wurden von Gräben ausgetrocknet. In dem Video kann man einen mit Büschen zugewachsenen flachen Graben sehen – genau solche Umgebung ist ein geeigneter Lebensraum für verschiedene Vogelarten. In der ganzen Welt wird den Vögeln große Aufmerksamkeit geschenkt. Über sie wird in Liedern gesungen, sie werden in Tänzen nachgeahmt und das Design von Flugzeugflügeln ist auch von den Vögeln entlehnt. In Respekt für die Vögel wird schon seit 50 Jahren in jedem Land auf der Welt ein Nationaler Vogel nominiert. Im Video kann man ein paar von ihnen sehen. Die Bachstelze Motacilla alba ist Lettlands nationaler Vogel; das Rotkehlchen Erithacus rubecula ist Großbritanniens „königlicher Vogel“; die Amsel Turdus merula ist Schwedens Symbol und die Elster Pica Pica, dessen asiatische Verwandte – die Dickschnabelkitta Taiwans nationaler Vogel ist, aber eine andere Verwandte – die koreanische Elster ist das Symbol von Südkorea. Nur der Gartenrotschwanz ist bisher ohne eine „Nationalität“.

Ein Hirsch im Baltischem Meer

Es ist Abend. Die Hirschkuh kann endlich den Wald verlassen und an den Strand kommen, um sich von der Hitze und Insektenstichen zu erholen und auch um den Durst zu stillen. Die Hirschkuh, die im Video zu sehen ist, genießt offensichtlich das Bad. Der Sommer ist die Zeit, wann blutsaugende Insekten, wie Mücken, Bremsen und Schnacken, den Tieren und auch Menschen keine Ruhe geben. Außerdem ist der Sommer auch die Zeit, um Jungen zu kriegen und aufzuziehen. Das salzige Wasser des Baltischen Meers ist reich an Mineralien, deshalb schmeckt es dem Hirsch. Das Meerwasser stillt nicht nur den Durst. Es kompensiert den Verlust von Mineralien und Salz und heilt Wunden. Meerwasser ist die einzige natürliche Quelle von Salz in der lettischen Natur. Raubtiere nehmen Salz durch fressen von Fleisch auf. Pflanzenfresser müssen andere Quellen suchen, z.B., von Jägern ausgestelltes Salz oder das Meerwasser.

Die jungen Störche von Slitere lernen zu fliegen

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Der Sommer ist voll im Gange. Davon zeugen nicht nur die abgemähten Wiesen und die gelben Getreidefelder sondern auch die Stimmen der Vögel. Man hört nicht mehr den Kuckuck, die Schnarre und die Nachtigall. Nur Hausschwalben und Schwalben versuchen ihren Jünglingen das Leben lautstark beizubringen. Die jungen Weißstörche von Slitere müssen auch nicht mehr in ihrem Nest, das nun für die ganze Welt zu sehen ist,  gewärmt und beaufsichtigt werden. Schon bald werden sie ihr Nest verlassen und ihr Glück bei der Jagd versuchen. Lassen Sie uns zusammen sehen, wie der erste Sprung ins Ungewisse verlaufen wird!

The young storks learn how to fly

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Hayfields, yellow cornfields and also bird voices indicates that summer is in its peak. No more Cockoo, Corncrake or the Thrush Nightingale voice can be heard. Only Common House Martins and Barn Swallows loudly try to teach their young ones how to live. White stork chicks that now are put under our watch are too no more to look after. Very soon they will fly away from their nest to try out their luck in survival. Let’s watch together how the first jump into unknown will turn out!

Slīteres stārķēni mācās lidot

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Vasara ir pilnbriedā. Par to liecina ne tikai nopļautās pļavas un dzeltenie labības lauki, bet arī putnu balsis. Vairs nekūko dzeguze, negriež grieze, nepogo lakstīgala. Vien čurkstes un bezdelīgas skaļi kārto jaunuļu ierindas uz vadiem. Slīteres baltie stārķēni savā ligzdā, kas nu izlikta apskatei visai pasaulei, arī vairs nav ne sildāmi, ne pieskatāmi. Pavisam drīz tie izlidos no ligzdas, lai paši izmēģinātu laimi medībās. Vērosim kopā, kā notiks pirmais lēciens nezināmajā!

The Hind in the Baltic Sea

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Its evening and the hind can finally leave forest and come out on the beach to refresh itself from heat, insect stings and thirst. You can see that this hind really enjoys this swim. Summer is the time when blood-sucking insects like mosquitoes, gadflies and black flies make life harder not only for humans but for animals too. It is also the time for giving birth to and raising their young ones. Brackish sea water is mineral-rich and deer likes it. It not only quenches thirst but also compensates lack of minerals and salt as well as heals. The sea is the only natural source for salt in Latvia. Predators receive salt while eating meat. Herbivores need to look for other sources – salt lick provided by hunters or the sea.

httpv://www.youtube.com/watch?v=cvc1wCCTCtE

Briedis Baltijas jūrā

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Ir vakars. Staltbriežu govs beidzot var atstāt mežu un iznākt jūrmalā, lai atveldzētos no karstuma, kukaiņu kodumiem, slāpēm. Video redzamā briežu māte acīmredzami izbauda peldi. Vasara ir laiks, kad asinssūcēji kukaiņi - odi, dunduri, knišļi jeb miģeles nedod mieru ne dzīvniekiem, ne cilvēkiem. Arī bērnu radīšanas un audzināšanas laiks. Iesāļais Baltijas jūras ūdens ir minerālvielām bagāts, tāpēc briedim ļoti garšo. Jūras ūdens ne tikai veldzē slāpes, bet arī kompensē minerālvielu, arī sāls zudumus dzīvnieka organismā, dziedē ievainojumus. Latvijas dabā vienīgi jūras ūdens ir dabīgs sāls avots. Plēsēji uzņem sāli, ēdot gaļu. Zālēdājiem jāmeklē citi avoti – mednieku izlikts laizāmais sāls vai jūra.
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The Goshawk

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Watch how Goshawk Accipiter gentilis feed on deer hunted down by wolf. It is dangerous to sit on the ground so hawk keeps looking around while ripping off pieces of meat.

Goshawk is common bird in Latvia however since the first half of 20th century the number has decreased. From 1901 till 1944 people could get money for each shot or caught Goshawk. It was considered ‘hazardous’ because it mostly feed on chickens

Ornithologists believe that the number has decreased because in the year 1990 large collective farms (kolkhoz) were liquidated. By the farms always gathered pigeons and other birds Goshawk feed on. There was at least one Goshawk on farm that lived near it. After farm liquidation Goshawk too had to find other feeding places, this is why they can be seen in cities hunting pigeons, crows and other birds.

For now in Latvia nest 2000-3000 pairs while 4000-5000 spend winter here.  The difference is because birds come to Latvia from north and east to spend winter.

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The Brook Lamprey

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The Brook Lamprey is quite common in Latvia, however, you may spot it only in the beginning of summer when they gather at spawning areas. Brook Lamprey presence indicates water quality as they do not live in polluted water. There are still enough clean water bodies in Latvia, while in West Europe this species is rare and specially protected.
The Brook Lamprey is the smallest of all three lamprey species found in Latvia (it rarely reaches 20 cm) and is different from River Lamprey and Sea Lamprey. Brook Lamprey is non-parasitic so they do not feed on other fish. It never travels and spends all his 6-7 year long life in one brook. Moreover, Brook Lamprey spends most of his life as ammocoete buried in mud. Here they feed on detritus – remains of plants and animals. The River Lamprey almost never leaves the sandy or sludgy riverbed. Ammocoete doesn’t have eyes so it may be mistaken for a worm. Only in the end of their life they turn into adults, alimentary canal reduces so they stop feeding and put all their strength into the last great event – spawn. It is interesting that ammocoete is always bigger than adult Brook Lamprey. Sometimes they spawn immature and it’s called neothenia. They start spawning at the beginning of summer when water gets warmer. Spawning site is pebbly overfall that is fixed up by male lampreys pulling some stones away making small fossula for spawning. Fertilization happens when male suck up to females head and their bodies intertwine.
People do not use this lamprey subspecies for food as the secretion from gland within its skin is poisonous and the poison does not decompose in high temperatures.

httpv://www.youtube.com/watch?v=SZjj2TfRu3M

The Water Vole

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The species name water vole from Latin Arvicola terrestris can be translated as „inhabitant of the ground” and really this animal spends most of its life in burrows as a typical rodent. As the species name suggests it is connected with water. However, in late autumn this small animal can wander far away and settle down at very dry potato field or orchard. Here they dig burrows like moles and those who do not know may mistake water vole burrows with molehills. Molehills usually are more or less round while water voles burrows are oblong. At steep slopes vole make a den in a burrow while at lower places they build it in grass. In winter the den is made under snow and after it melts down it can be found as round grass ball lying about in a meadow.  In front of their burrow water vole make something like a lawn – they make a small area with shortly gnawed grass. On the bank or grass shrub they develop “dining tables” where they gather and eat food they’ve found nearby. When the tasty part has been eaten the vapid parts are left behind and develop a layer.

In natural habitats they feed on reed and yellow water-lily rootstock, rush, arrowheads, sedge seeds, etc. Sometimes they catch some insects, snails or small fish. In good circumstances they mate several times a year and sometimes have up to 10 baby voles. At some places they may do damage to gardens if they are too much, but we should not forget that water vole is a very important part of ecosystem. They develop burrows that are used by different insects, amphibians and small mammals. They are valuable food for different animals. Using modern technologies we may decrease the harm done by Water Voles, but by exterminating these animals we would cause serious damage to nature and lose very significant and interesting species.

httpv://www.youtube.com/watch?v=8fcNVX2t1EM

Ūdeņu strupaste

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Ūdeņu strupastes jeb ūdensžurkas sugas nosaukums Arvicola terrestris tulkojumā no latīņu valodas nozīmē „zemes apdzīvotājs”, un tiešām lielāko daļu mūža tā pavada pašas raktās pazemes alās un ir tipisks grauzēju kārtas pārstāvis. Kā jau sugas nosaukumā minēts, tai ir vistiešākais sakars ar ūdeņiem. Tiesa, vēlā rudenī un ziemā tā mēdz aizklīst tālu prom un bieži apmetas pavisam ‘sausā’ kartupeļu lauka malā vai ābeļdārzā.   Te tā pazemē rok alas kā kurmis un nezinošs cilvēks ūdensžurkas rakumus viegli  sajauks ar kurmja rakumiem. Kurmja izmestā zemes kaudze ir regulāra, vairāk vai mazāk apaļa, kamēr ūdensžurkas rakums parasti garenstiepts. Stāvos krastos midzeni iekārto alās, zemākās vietās veido lodveida midzeņus  grīšļu ciņos. Ziemā migas atrodas zem sniega un pēc sniega nokušanas tās kā apaļas zāļu bumbas mētājas pļavā. Ūdeņu strupastes alas priekšā „iekopj” mauriņu, pēc kura var pazīt, ka šo alu apdzīvo ūdensžurka- tās izveido laukumiņu ar īsi apgrauztu zāli. Krastā un uz grīšļu ceriem atrodami „barības galdiņi” – vietas, uz kurieni no tuvākās apkārtnes tiek nesta barība  un notiesāta. Pēc garšīgās daļas apēšanas negaršīgā daļa tiek pamesta un izveido klājienu.

Dabiskajos biotopos barojas ar niedru un dzelteno lēpju sakneņiem, meldriem, bultenēm, grīšļu sēklām utt. No dzīvnieku valsts barības biežāk uzēd pa kukainim, gliemim, mazai zivtiņai. Labvēlīgos apstākļos vairojas vairākas reizes gadā, metienā var būt arī 10 mazuļi. Vietumis, savairojoties ievērojami kaitē dārzniekiem, tomēr nedrīkstam aizmirst, ka ūdeņu strupaste ir ļoti svarīga ekosistēmas sastāvdaļa. Tā ar savu darbību veido alas, kuras kā slēptuvi izmanto kukaiņi, abinieki un sīkie zīdītāji. Ūdensžurkai ir nepārvērtējama vieta plēsīgo zīdītāju un putnu ēdienkartē. Izmantojot mūsdienīgas tehnoloģijas, varam samazināt ūdensžurku kaitīgo ietekmi uz lauksaimniecību, bet iznīcinot ūdensžurku pavisam, mēs neizbēgami nodarītu būtisku kaitējumu dabai un zaudētu ļoti nozīmīgu un interesantu sugu.

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Vistu vanags

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Video materiālā pavērojiet, kā vistu vanags Accipiter gentilis mielojas pie vilku nomedīta brieža. Uz zemes sēdēt ir bīstami, tāpēc vanags nemitīgi raugās apkārt, veikli raujot gaļas gabaliņus,

Vistu vanags Latvijā ir samērā parasts putns, taču to skaits ir ievērojami mazāks nekā 20. gs. pirmajā pusē. No 1901. līdz 1944. gadam par nošautu vai lamatās noķertu vistu vanagu maksāja pat prēmijas. Vistu vanags tika uzskatīts par „kaitīgu”, jo ir regulārs lauku viensētu „ciemiņš”.

Ornitologi uzskata, ka vistu vanagu skaits samazinājies, jo 1990. gados likvidēja kolhozu lopu fermas. Pie fermām vienmēr uzturējās putni, kurus barībā izmantoja vistu vanags, piemēram, mājas baloži. Caurmērā uz katru fermu bijis pa vistu vanagam, kurš tur barojies un tuvumā dzīvojis. Pēc fermu likvidācijas arī vistu vanagiem nācās meklēt citas barošanās vietas, tādēļ mūsdienās tas nereti novērojams pilsētu teritorijās, veikli medījot baložus, vārnas un citus putnus.

Šobrīd Latvijā ligzdo 2000-3000 pāri, taču ziemo 4000–5000 putnu. Tas izskaidrojams ar to, ka pārziemot uz Latviju atlido gan ziemeļu, gan austrumu populāciju putni.

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Strauta nēģis

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Strauta nēģis ir samērā plaši izplatīts Latvijas teritorijā, bet pamanīt to var vienīgi vasaras sākumā, kad tas pulcējas nārsta vietās. Strauta nēģis ir tīra ūdens indikators, piesārņotos ūdeņos nedzīvo. Latvijā vēl netrūkst tīru, nepiesārņotu ūdeņu. Rietumeiropā kļuvis rets un ir īpaši aizsargājama suga.

Strauta nēģis ir mazākais no Latvijā sastopamajām trim nēģiem (tas reti sasniedz 20 cm garumu) un atšķiras no upes un jūras nēģiem ar to, ka strauta nēģa dzīves ciklā nav pusparazitārās stadijas, kuras laikā upes un jūras nēģi piesūcas dzīvām zivīm un pārtiek no to ķermeņa šķidrumiem un muskuļiem. Strauta nēģis nekur neceļo un visu savu max. 6-7 gadus ilgo mūžu pavada vienā un tai pašā strautā. Pie tam, strauta nēģis mūža lielāko daļu pavada kāpura stadijā ieracies strauta dūņās. Te tas barojas filtrējot detrītu, kuru veido augu un dzīvnieku atliekas. Upes nēģis smilšaino vai dūņaino grunti tikpat kā nekad nepamet. Nēģa kāpuram nav acu un tas viegli noturams par tārpu. Tikai mūža nogalē kāpurs pārvēršas pieaugušā stadijā, tam reducējas gremošanas trakts, nēģis pārstāj baroties un visi spēki tiek veltīti pēdējam lielajam (lielākajam notikumam nēģa mūžā) – nārstam. Interesanti, ka kāpuri vienmēr ir lielāki par pieaugušajiem. Reizēm nārsto nepieauguši - kāpura stadijā (neotēnija). Nārstot sāk vasaras sākumā, kad ūdens iesilst virs 150C temperatūrai. Par nārsta vietu izvēlas oļainu straujteci, kuru tēviņi ‘labiekārto’, izvācot lielākus oļus un izveidojot nārsta bedrīti. Apaugļošana notiek tēviņam uz mirkli piesūcoties mātītes galvai un savijoties abiem ķermeņiem kopā.

Cilvēki strauta nēģi neēd, tāpēc, ka tā ādā esošo dziedzeru sekrēts ir indīgs un inde karsējot nesadalās.

httpv://www.youtube.com/watch?v=SZjj2TfRu3M

Symbols of nations in shallow ditch

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People always have tried to adjust environment to their needs. Look around – how many things you see are not transformed and affected by human activities? We tried make fields, forests, and water courses easy of access and use. Forests became clearances, wetland were dike. In the video you see shallow ditch that is an appropriate habitat for different bird species.
People sing songs about birds, mimic them in dance, and even design of aircraft wings are made after bird wings. Countries in whole world nominate birds are their national bird out of respect for almost 50 years. In the movie we can see a few of them – White Wagtail Motacilla alba – national bird of Latvia, European Robin Erithacus rubecula – “royal bird” of Great Britain, Common Blackbird Turdus merula – symbol of Sweden. European Magpie Pica pica cousin Formosan Blue Magpie has been nominated the national bird of Taiwan, while other Korean Magpie is the symbol of South Korea. Only Common Redstart Phoenicurus phoenicurus for now is without “nationality”.

httpv://www.youtube.com/watch?v=8EYZ6UMYkGM