Der Habicht

In dem Video kann man sehen, wie der Habicht Accipiter gentilis sich an einem vom Wolf getöteten Hirsch nährt. Für ihn ist es gefährlich auf dem Boden zu sein, deshalb späht er beim reißen der Fleischteile behutsam die Gegend um sich.Den Habicht kann man in Lettland ziemlich oft antreffen, aber ihre Anzahl ist wesentlich kleiner als in der ersten Hälfte des 20. Jahrunderts. Von 1901 bis 1944 gab es sogar Prämien für einen erschossenen oder gefangenen Habicht. Der Habicht galt als „schädlich“, weil er ein regelmäßiger „Besucher“ der Einzelhöfe war.

Die Ornitholgen meinen - die Anzahl der Habichte hat sich deshalb verringert, da in den 90iger Jahren die Viehfarmen der Kollektivwirtschaften geschlossen wurden. Nicht weit von den Farmen waren immer viele Vögel, die der Habicht als Nahrung genutzt hat, wie z.B. die Taube. Im Durchschnitt gab es einen Habicht pro Farm, der in der Nähe gewohnt hat und sich auch ernährt hat. Nach dem Schliessen der Farmen mussten die Habichte andere Orte für Nahrung suchen,, deshalb kann man sie heute öfters in Stadtgebieten treffen, wo sie geschickt Tauben, Krähen und andere Vögel jagen.

Zur Zeit nisten in Lettland 2000-3000 Paare, aber 4000-5000 Vögel überwintern. Das kann man damit erklären, dass Vögel von Populationen im Norden und Osten nach Lettland fliegen um zu überwintern.