Die Ostschermaus

Der lateinische Name der Ostschermaus Arvicola terrestris bedeutet „Bewohner der Erde” und dieser Name ist sehr treffend für die Ostschermaus, denn sie verbringt den größten Teil ihres Lebens in selbst gegrabenen unterirdischen Hölen und sie ist ein typischer Vertreter der Nagetiere. Diese Art wird auch Wasserratte genannt. Wie schon der Name Wasserratte anmutet hat diese Art das Wasser gern. Im späten Herbst und Winter kann es aber vorkommen, dass sie weit entfernt wandern und sich an ‘trockenen‘ Kartoffelfeldern oder Obstgärten niederlassen. Hier graben sie dann Hölen wie ein Maulwurf. Ein Laie kann den Sandhaufen, den eine Ostschermaus angehäuft hat, mit dem Haufen des Maulwurfs verwechseln. Der Sandhaufen des Maulwurfs ist regelmäßig, mehr oder weniger rund, aber der Haufen der Wasserratte ist länglich. An steilen Ufern wird das Nest in Hölen eingerichtet, an tiefer gelegenen Orten richten sie kugelformige Nester in Riedgras ein. Im Winter befinden sich die Nester unter Schnee und nach der Schneeschmelze liegen sie, wie runde Graskugeln, in Wiesen. Die Ostschermäuse legen vor ihrer Höle einen Rasen an, nach dem man sehen kann, dass diese Höle von einer Wasserratte bewohnt wird – sie bilden eine kleine Fläche mit kurz abgenagtem Rasen. Am Ufer und auf dem Riedgras kann man ihre „Futtertische“ vorfinden. Das sind Plätze, wo Nahrung aus der Umgebung gebracht und gegessen wird. Nachdem man den köstlichen Teil verzehrt hat, lässt man den unschmackhaften Teil zurück und dieser bildet dann diese Futtertische.In den natürlichen Biotopen ernähren sich die Wasserratten von den Wurzelstöcken von Schilf, gelben Teichrosen, Rohr, Pfeilkraut, Riedgras Samen usw. Beliebt sind auch Insekten, Weichtiere und kleine Fische. Bei guten Lebensbedingungen paart sie sich Paar mal im Jahr und in einem Wurf kann es bis zu 10 Jungen geben. Wenn sie sich beträchtlich vermehren können sie Gärtnern schaden, aber man darf nicht vergessen, dass die Ostschermaus ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems ist. Sie graben Hölen, die Insekten, Amphibien und kleine Säugetiere als Zuschlupf nutzen. Die Wasserratte ist auch ein wichtiges Futter für Raubtiere und Raubvögel. Wir können mit Hilfe von den neuesten Technologien die Schäden der Wasserratte für die Landwirtschaft vermindern, aber wenn wir die Wasserratte ausrotten, werden wir unvermeindlich der Natur großen Schaden zufügen und wir würden eine wichtige und interresante Art verlieren.

Das Bachneunauge

Das Bachneunauge ist in Lettland verhältnismäßig weit verbreitet, aber man kann ihn nur am Anfang des Sommers bemerken, wenn es sich an den Laichplätzen sammelt. Das Bachneunauge ist ein Zeichen für reine Gewässer, es lebt nicht in unreinen Gewässern. In Lettland fehlt es noch nicht an reinen, unverseuchten Gewässern. In Westeuropa ist es eine seltene und besonders geschützte Art. Das Bachneunauge ist das kleinste von den drei in Lettland lebenden Neunaugenarten (es erreicht nur selten eine Länge von 20cm). Es unterscheidet sich von dem Flussneunauge und dem Meerneunauge damit, dass das Bachneunage in seinem Leben keine halbparasitäre Phase hat, in der die Flussneunaugen und Meerneunaugen sich an lebenden Fischen anheften um von deren Muskeln und Körperflüssigkeiten zu leben. Das Bachneunauge wandert nicht und verbringt sein ganzes Leben, dass höchstens 6-7 Jahre dauert, in einem Bach. Zudem verbringt das Bachneunauge die meiste Zeit seines Lebens im Larvenstadium, eingegraben im Schlamm des Baches. Hier ernährt es sich von Detritus, dass von den Überresten von Pflanzen und Tieren gebildet wird. Das Bachneunauge verlässt den sandigen und schlammigen Boden fast nie. Die Larve hat keine Augen und man kann sie leicht mit einem Wurm verwechseln. Nur am Ende seiner Lebenszeit verwandelt sich die Larve in das erwachsene Bachneunauge um, der Darm degeneriert sich, das Neunauge hört auf sich zu ernähren und alle seine Kräfte werden dem letzten großem Ziel gewidmet – dem Laichen. Es ist interessant, dass die Larven immer größer sind als die Erwachsenen. Manchmal laichen noch nicht erwachsene Tiere in ihrem Larvenstadium(Neotenie).

Das Bachneunauge beginnt am Anfang des Sommers zu laichen, wenn die Wassertemperaturen mindestens 150C sind. Als Laichplatz wird ein Stelle gesucht, wo der Wasserlauf schneller ist und der Boden kieselig. Hier machen die Männchen Laichgruben. Die Befruchtung geschieht, indem die Männchen sich an den Kopf der Weibchen ansaugen und sich ihre Körper zusammenwinden.

Die Menschen essen das Bachneunauge nicht, weil das Sekret der Hautdrüsen giftig ist und das Gift sich bei Hitze nicht auflöst.

Rehe im Winter

Das Reh ist die kleinste Hirschart in Lettland und es frisst feineres Futter als ein Rothirsch oder Elch. Im Winter ernährt es sich von Heidelbeerkräutern, Heidelkräutern, kleinen Ästen, Baum- und Farnknospen, manchmal gelingt es unter dem Schnee Triebe von Kräutern zu finden. Bei großem Hunger fressen Rehe auch Stroh und Grass vom vorigen Jahr. Der Schnee erschwert ihre Bewegungen und das Finden von Futter. Eine Schneedecke von 30-40cm ist eine schwere Belastung. Um an das Futter, das unter der Schneedecke liegt, zu kommen, muss das Reh den Schnee abkratzen. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen würden, wenn sie Schnee mit dem Stiel der Schaufel und nicht mit der Schaufel graben müssten. Die dünnen Beine des Rehs sind nicht für so eine Arbeit geeignet, deshalb muss das Tier zu viel Energie verbrauchen. Für ein erfolgreiches überwintern ist es wichtig, dass die Schneedecke nicht lange bleibt, je kürzer die Zeit, je besser. Sehr gefährlich ist die Schneekruste, in der die Rehe die Beine verletzen können. Wenn im Winter der Schnee gefroren und hart ist, können die Rehen frei über den Schnee laufen, deshalb ist es für sie so günstiger. Der harte Schnee und Eis erlaubt den Rehen Äste zu erreichen, die über Teiche und andere zugefrorene Wässer hängen und die für sie in anderen Jahresezeiten nicht erreichbar sind. Jetzt können sie ungenutzte Nahrungsorte nutzen. Rehe besuchen gerne auch Friedhöfe, wo sie von den immergrünen Nadelbäumen und Blumen weiden und so für Ärger bei den Besuchern sorgen. Auch Obstgärten sind beliebte Ziele bei Rehen, hier fressen sie Knospen und Triebe von Beerensträuchen und Obstbäumen. Rehe können keine Rinde von Bäumen verzehren. Im Winter kommt es vor, dass die Rehe mit ausgelegtem Stroh, Möhren und Bete gefüttert werden. Man muss sich daran erinnern, dass Rehe, die sich daran gewöhnt haben, auch nach dem Winter hier Futter suchen werden. Deshalb muss man sich ordentlich überlegen ob man eine Futterstelle im eigenem Hof einrichten will. Die Anbindung an bewohnte Orte ist eine Bedrohung für die Rehe selbst. Sie werden von Transportmitteln bedroht sowie von Hunden und manchmal auch Wilderern.

Das Reich der Birkhähne

Die Balz der Birkhähne im Bažu Sumpf des Nationalparks Slitere ist die größte in Europa. Im Jahr 2009 haben hier 66 Männchen der Birkhähne gebalzt. Die Landschaft und der strenge Naturschutz hat Slitere den Titel Reich der Birkhähne gesichert. Birkhähne balzen im frühem Frühling. Die Männchen versammeln sich an den Balzplätzen von weit her. Hier markieren sie ihre Territorien, die sie dann auch verteidigen. Als Grenzpfähle dienen Mooshügel, kleine Bäume und Grassdickichte. Die besten Territorien sind in der Mitte des Balzplatzes. Alle versuchen einen Platz nahe der Mitte zu besetzen, deshalb sind im Zentrum des Balzplatzes die Territorien kleiner, aber im Randgebiet größer. Die Männchen fauchen, kullern, demonstrieren ihr prächtiges Federkleid und drohen einander mit einem besonderen Warnruf. Das alles wird für die bescheiden gekleideten Weibchen gemacht, deshalb wächst die Intensität dieser Bemühungen, wenn die Weibchen ankommen. Die Weibchen versuchen im Zentrum zu landen, wo die Dichte der Männchen am größten ist. Die Weibchen wählen ein Männchen zum paaren aus. Meistens sind es ein paar der aktivsten Männchen der ganzen Balz. Nach der Befruchtung wählen die Weibchen ein Nistplatz in und brüten alleine. Auch wenn die Weibchen schon angefangen haben zu brüten, balzen die Männchen weiter. Wenn ein Weibchen die Eier verliert kann es wieder zur Balz gehen und sich nochmals befructen.

Die Kreuzotter

Die Kreuzotter ist die einzige giftige Schlange in Lettland. Die Kreuzotter kann man schon nach der Überwinterung früh im Frühling treffen, wenn die Erde noch gefroren ist und die anderen Schlangenarten noch schlafen. Dies ist ein Kreuzotter Männchen. Die Männchen sind meist bläulich und grau gefärbt, die Weibchen in braunen Tönen, aber an manchen Orten ist mehr als die Hälfte der Kreuzottern schwarz gefärbt. Die Kreuzotter ist eine phylogenetisch neue Art, deshalb kann man verschiedenfarbige Kreuzottern treffen, z.B., eine Hälfte der Schlange ist hell, die andere schwarz. Über ihre Anwesenheit warnt die Kreuzotter mit lautem Zischen. Es ist nicht zu raten eine Kreuzotter zu ärgern und so ihre Energie zu verschwenden, weil sie ihre Kräfte für die Brunst, die im Frühling passiert, sparen muss. Man darf nicht vergessen, dass die Kreuzotter nicht gerne beißt, da das Bilden des Gifts sehr energieaufwendig ist und sie mehrere Tage braucht um die Giftvorräte zu erneuern.

Der Bieber – ein ungewöhnlicher Nager

Der Bieber ist ein Nager mit einer ungewöhnlichen Fähigkeit. Er kann, wie der Mensch, die Umwelt verändern und für sich anpassen. Der Bieber baut Dämme, die Wasser stauen und Stauseen bilden. So kommt er an Nahrung und hat einen sicheren Schutz im Notfall, denn nur im Wasser fühlt sich der Bieber unbedroht. Auf dem Festland kann es Opfer vom Wolf oder Luchs werden. Der Blick des Biebers ist nach oben gewandt, und durch das Heben und Senken der Schnauze versucht er nahende Gefahren zu wittern. Beim Eintauchen schliessen sich die Ohren und die Nasenlöcher, der breite schuppige Schwanz dient beim Tauchen und Schwimmen als Steuer. Wenn der Bieber Gefahr fühlt taucht er runter und dabei schlägt er mit dem Schwanz laut auf das Wasser um andere Bieber zu warnen. Sonst taucht der Bieber sehr elegant und fast unhörbar. Die Schneidezähne des Biebers wachsen während seinem ganzen Leben, deshalb ist das Nagen am Holz wichtig, um die Schneidezähne auf der richtigen Größe zu halten. Der Bieber kann seine Lippen hinter den Schneidezähnen zusammenpressen und deshalb auch unter Wasser nagen.

Symbole von Nationen in einem flachen Graben

Die Menschen haben schon immer versucht die Umwelt ihren Bedürfnissen anzupassen. Schauen Sie um sich – wie viel von dem, was Sie sehen, ist unverändert und von den Handlungen der Menschen verschont geblieben? Wir haben versucht die Felder, die Wälder und Wasserläufe uns besser zugänglich und nutzbar zu machen. Wälder wurden zu Rodungen, Feuchtgebiete wurden von Gräben ausgetrocknet. In dem Video kann man einen mit Büschen zugewachsenen flachen Graben sehen – genau solche Umgebung ist ein geeigneter Lebensraum für verschiedene Vogelarten. In der ganzen Welt wird den Vögeln große Aufmerksamkeit geschenkt. Über sie wird in Liedern gesungen, sie werden in Tänzen nachgeahmt und das Design von Flugzeugflügeln ist auch von den Vögeln entlehnt. In Respekt für die Vögel wird schon seit 50 Jahren in jedem Land auf der Welt ein Nationaler Vogel nominiert. Im Video kann man ein paar von ihnen sehen. Die Bachstelze Motacilla alba ist Lettlands nationaler Vogel; das Rotkehlchen Erithacus rubecula ist Großbritanniens „königlicher Vogel“; die Amsel Turdus merula ist Schwedens Symbol und die Elster Pica Pica, dessen asiatische Verwandte – die Dickschnabelkitta Taiwans nationaler Vogel ist, aber eine andere Verwandte – die koreanische Elster ist das Symbol von Südkorea. Nur der Gartenrotschwanz ist bisher ohne eine „Nationalität“.

Ein Hirsch im Baltischem Meer

Es ist Abend. Die Hirschkuh kann endlich den Wald verlassen und an den Strand kommen, um sich von der Hitze und Insektenstichen zu erholen und auch um den Durst zu stillen. Die Hirschkuh, die im Video zu sehen ist, genießt offensichtlich das Bad. Der Sommer ist die Zeit, wann blutsaugende Insekten, wie Mücken, Bremsen und Schnacken, den Tieren und auch Menschen keine Ruhe geben. Außerdem ist der Sommer auch die Zeit, um Jungen zu kriegen und aufzuziehen. Das salzige Wasser des Baltischen Meers ist reich an Mineralien, deshalb schmeckt es dem Hirsch. Das Meerwasser stillt nicht nur den Durst. Es kompensiert den Verlust von Mineralien und Salz und heilt Wunden. Meerwasser ist die einzige natürliche Quelle von Salz in der lettischen Natur. Raubtiere nehmen Salz durch fressen von Fleisch auf. Pflanzenfresser müssen andere Quellen suchen, z.B., von Jägern ausgestelltes Salz oder das Meerwasser.

Livonians at Ventspils Museum

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Presentation of the new book „Livonians in Northern Kurzeme” by Māra Zirnīte were held at Ventspils Museum on Tuesday, November 8. Almost half hundred people whose ancestors came from Northern Kurzeme Livonian villages came to celebrate.

Here performed the Livonian folk group „Kāndla”. Voice of Alvīne Mūrniece that is recorded in the movie "The Closed coast" from Lūžņa helped feel the atmosphere of Livonian daily life and so did the stories read in tāmnieku dialect of other book characters: Emīlija Rulle from Lielirbe, Irmgarde Matirlde Cerbaha and Elfrīda Virgīnija Žagare from Sīkrags, Kārlis Dišlers from Pitrags and Paulīne Kļaviņa from Vaide village. Each guest was offered tea, refreshments and given the new book.

The author Māra Zirnīte shared her memories about almost 30 year old past, when she and other story gatherers not without obstacles made ethnographic expeditions to the Livonian coast. A bit strange and almost comic the word ‘propuska’ or ‘permit’ sounds; it was impossible for “strangers” to enter strictly guarded border zone, which covered almost all west coast of Latvia, without it. The times when linguists started the expeditions to local Livonian villages in 1980s, was the time of cold war and iron curtain, when Europe was divided in two hostile parts.

Hundreds of valuable stories are stored at University of Latvia Institute of Philosophy and Sociology National Oral History archive. The book with six stories were published in cooperation with project Baltic Green Belt, co-financed by European Regional Development Fund. The goal of this project is to reveal nature and culture heritage that hid under former iron curtain in Lithuania, Latvia and Estonia during 20th century, becoming the part and wealth of European level initiative “European Green Belt”.

Lībieši Ventspils muzeja vēstures otrdienā

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Īsi pirms Mārtiņiem, 8. novembrī Ventspils muzeja vēstures otrdienā notika likteņstāstu pētnieces Māras Zirnītes jaunās grāmatas „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā” atvēršanas svētki. Svētkus svinēt bija atnākuši turpat pussimts ventspilnieku, kuru dzimtas saknes ir Ziemeļkurzemes lībiešu zvejniekciemos.

Svētku atmosfērā lieliski iederējās lībiešu folkloras ansambļa „Kāndla” muzikālais pavadījums. Lībiešu zvejniekciemu sadzīves atmosfērā ieveda grāmatas varones Alvīnes Mūrnieces no Lūžņām balss, kas iemūžināta filmā „Aizslēgtais krasts” un arī pārējo grāmatas varoņu Emīlijas Rulles no Lielirbes, Irmgardes Matildes Cerbahas un Elfrīdas Virgīnijas Žagares no Sīkraga, Kārļa Dišlera no Pitraga un Paulīnes Kļaviņas no Vaides atmiņu fragmentu lasījumi „ventiņu mēlē” jeb tāmnieku dialektā, kas respektēts arī grāmatā. Tēja, cienasts un jaunā grāmata, kuras vāks ieturēts lībiešu karoga krāsu gammā, tika ikvienam šīs vēstures otrdienas apmeklētājam.

Mājīgajā atmosfērā autore Māra Zirnīte dalījās atmiņās par turpat 30 gadus seno pagātni, kad viņa un citas likteņstāstu krājējas ne bez grūtībām veica etnogrāfiskās ekspedīcijas pa lībiešu krastu. Svešādi un mazliet komiski mūsdienās skan  jēdziens „propuska” jeb caurlaide, bez kuras tolaik neviens „svešais” nevarēja iebraukt armijas stingri apsargātajā robežas zonā, kura sedza teju visu Latvijas rietumu piekrasti, jo 20. gadsimta astoņdesmitie, kad sākās valodnieku etnogrāfiskās ekspedīcijas pa Latvijas pamattautas lībiešu ciemiem, vēl aizvien bija aukstā kara un dzelzs priekškara laiki, kad Eiropa bija sadalīta divās naidīgās pusēs.

Simtiem vērtīgu likteņstāstu ierakstu glabājas   Latvijas Universitātes Filozofijas un socioloģijas  institūta Nacionālā mutvārdu vēstures krājumā.  Māras Zirnītes grāmata „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā” ar sešiem stāstiem izdoti pateicoties Eiropas Reģionālās attīstības fonda līdzfinansētajam projektam „Baltijas Zaļā josta”, jo šī projekta mērķis ir celt gaismā gan dabas, gan kultūras mantojumu, kas sarežģītajā 20. gadsimtā bija patvēries zem bijušā dzelzs  priekškara Lietuvā, Latvijā un Igaunijā, tādā veidā kļūstot par Eiropas mēroga iniciatīvas „Eiropas Zaļā josta” sastāvdaļu un bagātību.

Kāpēc mums bučot katru vardi?

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4.novembrī plkst.15:00 dabas pētnieks Vilnis Skuja atklās jauno Ventspils muzejpedagoģisko programmu Kobiņi un naģes ar lekciju par abiniekiem un rāpuļiem.

Ventspils muzejs novembrī piedāvā jaunu muzejpedagoģisko programmu ciklā Daba un vēsture, sadarbībā ar Dabas aizsardzības pārvaldi Baltijas jūras reģiona programmas projektā „Baltijas Zaļā josta”.

Brīdī, kad rāpotāji un čāpotāji lēnām taisās uz ziemas guļu, Ventspils muzejs piedāvā ielūkoties pirmo sauszemes mugurkaulnieku rosīgajā dzīvē. Dabas pētnieks Vilnis Skuja sola iepazīstināt ar Latvijā sastopamajām trīspadsmit abinieku un septiņām rāpuļu sugām, no kurām puse ir aizsargājamas un dažas pat būs sastopamas Muzeja izglītības centrā. Saudzējamas gan ir visas vardes, krupji un čūskas, jo šiem zvēriem ir plāna āda, caur kuru viegli var iedarboties ķīmiski ietekmēta vide. Ziemeļkurzeme gan pagaidām var nebēdāt par abinieku daudzumu, jo pēc pētnieku novērotā, šeit, it īpaši Slīterē un Ances mežos, gana daudz kurkstētāju. Arī šo radībiņu portreti būs skatāmi Viļņa Skujas fotoizstādē Slīteres nacionālā parka abinieki un rāpuļi, kura tapusi projekta „Baltijas Zaļā josta” ietvaros. 

 Iespējams, pēc muzejpedagoģiskās nodarbības un lekcijas apmeklējuma kādam tikai nostiprināsies ticība varžu prinčiem vai princesēm, jo tieši abinieki ir pirmie, kuru ekstremitātēm ir pieci pirksti, turklāt ar vardēm tiešām jāapietas uzmanīgi, kā jau īstām dabas princesēm.

 Informācija tapusi sadarbībā ar www.ventasbalss.lv

"Livonians in Northern Kurzeme" book presentation in Riga

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"Livonians in Northern Kurzeme" book presentation by Māra Zirnīte took place at 25th October in Riga Latvian Society House. Book includes memoirs of Northern Kurzeme fisherman villages inhabitants Emīlija Rulle, Irmgarde Matilde Cerbaha, Elfīda Virgīnija Žagare, Kārlis Dišlers, Alvīne Mūrniece and Paulīne Kļaviņa. Many of these narrators are no longer alive so could not be present. However, their relatives and friends were there to meet each other, give flowers to the author of the book and recieve the book with autograph. Other historians, specialists in literature and national library and publishing house employees from Latvia and foreign countries present were also very interested in this book.

Grāmatas „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā” atvēršanas svētki Rīgā

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Māras Zirnītes jaunās grāmatas „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā” atvēršanas svētki notika 25.oktobrī Rīgā, Latviešu biedrības nama Kluba zālē. Grāmatas atvēršanas sasaiste laikā un telpā ar Apvienoto Pasaules latviešu zinātnieku III kongresu un Letonikas IV kongresu, kura vadmotīvs ir “Zinātne, sabiedrība un nacionālā identitāte” it kā piešķīra nelielajai dzīves stāstu grāmatai lielāku nozīmību. Uzreiz pēc sekcijas „Mutvārdu vēsture: dzīvesstāsts un pašapziņa”  zinātnieku referātiem grāmatas autore, literatūrzinātniece Māra Zirnīte aicināja Dabas aizsardzības pārvaldes Kurzemes reģionālās administrācijas direktora vietnieci Daci Sāmīti kopīgi prezentēt klātesošajiem grāmatu „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā”, kuru izdevusi Dabas aizsardzības pārvalde Baltijas jūras reģiona programmas projekta „Baltijas Zaļā josta” ietvaros.

Grāmatā „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā” apkopotas Ziemeļkurzemes  lībiešu zvejniekciemu iedzīvotāju Emīlijas Rulles, Irmgardes Matildes Cerbahas, Elfrīdas Virgīnijas Žagares, Kārļa Dišlera, Alvīnes Mūrnieces un Paulīnes Kļaviņas atmiņas. Daudzi no atmiņu stāstniekiem vairs nav šai saulē, tāpēc nevarēja būt klāt. Taču uz grāmatas atvēršanu bija atnākuši viņu radi un draugi, lai satiktos savā starpā, pasniegtu ziedus grāmatas autorei un saņemtu pretī grāmatu ar autogrāfu. Interesi par grāmatu izrādīja arī citi klātesošie Latvijā un ārzemēs dzīvojošie vēsturnieki, literatūrzinātnieki, Nacionālās bibliotēkas un izdevniecību darbinieki.

Grāmatai „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā” būs veltīta arī Ventspils muzeja vēstures otrdiena 8.novembrī plkst. 18, Livonijas ordeņa pilī, Jāņa ielā 17, Ventspilī.

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Livonians in Northern Kurzeme

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Within the Project „Baltic Green Belt” new book „Livonians in Northern Kurzeme” has been published. 

The author of this bookis Māra Zirnīte, the coordinator of the field of research as well as a research collection National Oral History* (NOH) at the Institute of Philosophy and Sociology at the University of Latvia.

The book covers six Livonian life stories. They tell us of their daily life in Lūžņa, Lielirbe, Sīkrags, Pitrags and Vaide – ancient Livonian fisherman villages by the Baltic Sea. We can read about in the WWI experienced, when they had to leave their homes on the coast and move to inland. About the Period of the First Independence of the State where little train along the narrow gauge railway carried not only goods and passengers, but also brought development, prosperity and education in ancient fisherman villages. Then Second World War started with new refugees and after war border area laws  eliminated the chance for Livonians to remain on their ancestral grounds. Young people were forced to go to Ventspils or Rīga, many emigrated to West, others were sent to Siberia.

Nevertheless, these stories are full of joy of life and work, appreciation of nature values and beauty, and human relationship twists and turns are unfolded through humour. Each narrator was speaking in tāmnieku dialect and it was reflected also in the book. Poems written by narrators are published in Livonian language.

Most ancient Livonian fisherman villages in Northern Kurzeme are now a part of some protected nature territories – Slītere National Park, Ovīši nature rezerve. Sharp winds of history have not had mercy upon people’s faith; however, they have given a shelter for nature diversity. Not only at the coastal area of Northern Kurzeme, but throughout all Europe from North till South along former territory of the Iron Curtain stretches so called „European Green Belt” – protected nature territories for conservation of rare animals and plants, as well as local nation culture and military heritage on border area of more than 20 European countries.

The book is richly illustrated with photos from narrator personal family albums, photos from ethnographic expeditions and also photos by Vilho Seteles of 1912 that are kept in Finnish Museum of Photography.

Summary in English is published  as a brochure „Livonians in Northern Kurzeme” and is available here 

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*The Livonians and their memories are included in seperate National Oral History collection.

Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā

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Ar projekta «Baltijas Zaļā josta» palīdzību tapusi jauna grāmata «Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā». Grāmatas autore ir Māra Zirnīte, Latvijas Universitātes Filozofijas un socioloģijas institūta krājuma un pētniecības virziena Nacionālā mutvārdu vēsture*  koordinatore.

Grāmatā „Lībieši Ziemeļkurzemes ainavā” publicēti sešu lībiešu dzīvesstāsti. Tie ieved lasītāju grāmatas varoņu ikdienā, kas ritējusi Lūžņās, Lielirbē, Sīkragā, Pitragā un Vaidē – senajos lībiešu zvejniekciemos pie Baltijas jūras. Varam lasīt gan par Pirmajā pasaules karā piedzīvoto, kad lībieši tika evakuēti uz iekšzemi, pametot saimniecības liktenim, par pirmās Latvijas brīvvalsts laiku ar Mazbānīti - jauno satiksmes līdzekli, kas pa šaursliežu dzelzceļu pārvadāja ne tikai preces un pasažierus, bet ienesa senajos lībiešu zvejniekciemos izglītību, attīstību, izaugsmi. Tad sekoja Otrais pasaules karš ar jaunām bēgļu gaitām un pēckara gadi ar pierobežas zonas likumiem, kas nosvītroja cerības uz lībiešu tautas pastāvēšanu viņu senču zemē. Jaunieši bija spiesti doties uz Ventspili, Rīgu, daudzi jau bija emigrējuši uz Rietumiem, citi izsūtīti uz Sibīriju.

Tomēr dzīvesstāstos nereti uzdzirkstī prieks par dzīvi, darbu, lepnums par dabas bagātību un skaistumu, ar humoru atklājas cilvēku attiecību nianses. Ikviens teicējs runājis latviešu valodas tāmnieku dialektā, kas respektēts arī grāmatā. Teicēju pašu sacerētie dzejoļi publicēti lībiešu valodā.

Lielākā daļa seno lībiešu zvejniekciemu Ziemeļkurzemē tagad ir kādas īpaši aizsargājams dabas teritorijas sastāvdaļa - Slīteres nacionālā parka, Ovīšu dabas lieguma. Skaudrie vēstures vēji nav saudzējuši cilvēku likteņus, taču devuši patvērumu dabas daudzveidībai. Ne tikai Ziemeļkurzemes piekrastē, bet arī cauri visai Eiropai no ziemeļiem uz dienvidiem pa bijušā dzelzs priekškara zonu stiepjas tā sauktā «Eiropas Zaļā josta» -  aizsargājamās dabas teritorijas retu dzīvnieku un augu sugu, vietējo tautu kultūras un militārās vēstures mantojuma saglabāšanai nodibinātas vairāk nekā divos desmitos Eiropas valstu pierobežas teritoriju.

Grāmata bagātīgi ilustrēta ar fotogrāfijām no teicēju personīgajiem ģimenes albumiem, etnogrāfisko ekspedīciju laikā fiksētajiem fotokadriem, arī Vilho Seteles 1912. gadā uzņemtajiem kadriem, kas glabājas Somijas Muzeju apvienības fotoarhīvā.

Grāmatas kopsavilkums angļu valodā izdots atsevišķā brošūrā «Livonians in Northern Kurzeme», kas pieejama arī elektroniski: [download id="92"].
 * Lībieši un lībiešu krasta iedzīvotāju atmiņas iekļautas atsevišķā Nacionālā mutvārdu vēsture krājuma kolekcijā.

Die Kamera der Weißstörche zeigt das Leben der Vögel online

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In dem Territorium vom Nationalpark Slitere wurde bei dem Nest eines Weißstorches eine Webcam aufgebaut. Das Leben der Störche kann man hier beobachten. Die Live Übertragung vom Nest der Weißstörche passiert im Rahmen des Projekts „Grünes Band der Ostsee“ vom transnationalen Programm für den Ostseeraum. Das Amt für Naturschutz bietet, im Rahmen der Bildungsaktivitäten des Projekts „Grünes Band der Ostsee“ in dem Territorium vom Nationalpark Slitere, an im Internet die Natur Live zu beobachten, wie auch sich Fragmente vom Leben von Tieren anzusehen, die versteckt gedreht wurden. Die Kamera der Weißstörche ist die zweite vom Projekt mit finanzierte Übertragung im Internet. Seit Anfang des letzten Jahres läuft die erste Webcam, die auf dem Dach des Slitere Leuchtturms steht und einen weiten Blick über die Wälder und das Baltische Meer am Horizont sendet. Um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf den Naturschutz zu richten publizieren wir seit dem Anfang 2010 auf dieser Seite und auf www.youtube.com versteckt gedrehte Videos in denen man das natürliche Leben der Tiere in der Wildnis beobachten kann.

 

Im Nationalpark Slitere nisten nur zwei Weißstorch Familien. Den in Lettland weit verbreiteten Vogel kann man hier nicht oft treffen, da der größte Teil der Fläche des Nationalparks Slitere mit Wäldern bedeckt ist. Der Weißstorch zieht offene Flächen vor. Man muss aber beachten, dass man im Nationalpark Slitere dem scheuen Verwandten des Weißstorches, dem Schwarzstorch, öfter begegnen kann, denn die fast unberührten Wälder mit natürlichen Wasserläufen und Sümpfen sind ein sehr guter Lebensraum für diesen Vogel.

Veranstaltung der Insektennacht „Blick in die Insektenwelt von Slitere!“

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Die regionale Verwaltung Kurlands des Amtes für Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem Entomologischen Verein Lettlands veranstaltet am Samstag, den sechsten August 2011 um 22 Uhr an dem Slitere Leuchtturm in der Region Dundaga die Veranstaltung der Insektennacht „Blick in die Insektenwelt von Slitere!“

Programm:

v     Ausleuchten von Insekten – die Welt in einer Sommernacht

v     Schau näher, blick in ihre Augen!

v     Die Lebensgeschichte des Maivogels, dem Insekten des Jahres

v     Der Mulmbock – eins der Symbole von den Slitere Insekten

v     Was wohnt in den Blauen Bergen?

v     Die Rolle vom Nationalpark Slitere bei dem Schutz der Vielfalt der Natur

Dies sind die Geschichten der Entomologen oder Forscher der Insekten über Insekten – Käfer, Schmetterlinge, Fliegen, Mücken, Wanzen, Bienen, Wespen und anderen – die nur in Slitere wohnen und auch über die, die wir überall auf jedem Schritt treffen können, aber so klein sind, dass sie im Alltag unbemerkt bleiben. Die Möglichkeit Insekten vergößert zu sehen. Die Möglichkeit bei dem Ausleuchten von Insekten teilzunehmen, das verschiedene Geheimnisse ihres Nachtlebens offenbart. Man muss eine Decke für das Sitzen im Rasen mitnehmen und eine Warme Jacke für die kühlen Augustnächte.

Der Entomologische Verein Lettlands ist ein freiwilliger, wissenschaftlicher Verein, der lettische und internationale Forscher und Amateure, die Insekten und andere Wirbellose erforschen und ihre Vielfalt in Lettland schützen, vereint. Der Entomologische Verein Lettlands organisiert diese Veranstaltung mit dem Ziel die Gesellschaft über die Vielfalt von Insekten zu informieren.

In der Zeit der Veranstaltung wird der Leuchtturm von Slitere offen für Besucher sein.

Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt vom Projekt „Grünes Band der Ostsee“ vom transnationalen Programm für den Ostseeraum.

Die jungen Störche von Slitere lernen zu fliegen

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Der Sommer ist voll im Gange. Davon zeugen nicht nur die abgemähten Wiesen und die gelben Getreidefelder sondern auch die Stimmen der Vögel. Man hört nicht mehr den Kuckuck, die Schnarre und die Nachtigall. Nur Hausschwalben und Schwalben versuchen ihren Jünglingen das Leben lautstark beizubringen. Die jungen Weißstörche von Slitere müssen auch nicht mehr in ihrem Nest, das nun für die ganze Welt zu sehen ist,  gewärmt und beaufsichtigt werden. Schon bald werden sie ihr Nest verlassen und ihr Glück bei der Jagd versuchen. Lassen Sie uns zusammen sehen, wie der erste Sprung ins Ungewisse verlaufen wird!

Kukaiņu nakts pasākums „Ieskaties Slīteres kukaiņu pasaulē!”

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Dabas aizsardzības pārvaldes Kurzemes reģionālā administrācija sadarbībā ar Latvijas Entomoloģijas biedrības  sestdien, 2011.gada 6.augustā plkst. 22.00 pie Dundagas novada Šlīteres bākas rīko Kukaiņu nakts pasākumu „Ieskaties Slīteres kukaiņu pasaulē!”

 Programmā:

v     Kukaiņu gaismošana – pasaule vasaras naktī

v     Ieskaties tuvāk, ieskaties viņiem acīs!

v     Gada kukaiņa – ošu pļavraibeņa dzīvesstāsts

v     Lielais dižkoksngrauzis – viens no Slīteres kukaiņu simboliem

v     Kas dzīvo Zilajos kalnos?

v     Slīteres nacionālā parka loma dabas daudzveidības saglabāšanā

 Šie ir entomologu jeb kukaiņu pētnieku stāsti par kukaiņiem – vabolēm, tauriņiem, mušām, odiem, blaktīm, bitēm, lapsenēm un citiem – tiem, kuri dzīvo tikai Slīterē, un tiem, kuri sastopami visur ik uz soļa, bet tik sīki, ka ikdienā liekas nemanāmi. Iespēja apskatīt kukaiņus lielākā palielinājumā. Iespēja piedalīties kukaiņu gaismošanā, kas atklāj visdažādākos to naktsdzīves noslēpumus. Jāņem līdzi sega sēdēšanai zālītē un silta jaka dzestrajam augusta vakaram.

Latvijas Entomoloģijas biedrība ir brīvprātīga, zinātniska biedrība, kas apvieno Latvijas un ārvalstu profesionālo zinātniekus un amatierus, kuri veic kukaiņu un citu bezmugurkaulnieku izpēti un veicina to daudzveidības saglabāšanu Latvijā. Latvijas Entomoloģijas biedrība organizē šo pasākumu ar mērķi izglītot plašāku sabiedrību par kukaiņu daudzveidību.

Pasākuma laikā Šlīteres bāka būs atvērta apmeklētājiem.

Pasākumu finansiāli atbalsta Baltijas jūras reģiona programmas projekts "Baltijas Zaļā josta".

 

The young storks learn how to fly

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Hayfields, yellow cornfields and also bird voices indicates that summer is in its peak. No more Cockoo, Corncrake or the Thrush Nightingale voice can be heard. Only Common House Martins and Barn Swallows loudly try to teach their young ones how to live. White stork chicks that now are put under our watch are too no more to look after. Very soon they will fly away from their nest to try out their luck in survival. Let’s watch together how the first jump into unknown will turn out!